Die beliebtesten Reiseziele der Deutschen

Deutschland ist seit Jahren ‘Reiseweltmeister’, niemand auf der Welt verreist so viel und oft wie die Deutschen. Über 50 Prozent der Bundesbürger haben sogar schon im Vorjahr feste Pläne für einen Urlaub. Doch wo reist Deutschland überhaupt hin?
Das beliebteste Reiseziel ist für die Deutschen immer noch das eigene Land. Vor allem Bayern und Mecklenburg-Vorpommern liegen hier ganz weit vorne. Aber auch Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg ziehen jedes Jahr viele Touristen aus der eigenen Republik an.
Das beliebteste Auslandsreiseziel ist jedoch nach wie vor Spanien. Nach Spanien zieht es jedes Jahr so viele Deutsche wie nach Bayern und Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Vor allem die allseits beliebte Insel ‘Mallorca’ steht bei den Deutschen hoch im Kurs. Doch auch große Städte wie Madrid, Barcelona oder Küstenregionen lassen das Herz deutscher Touristen höher schlagen.
Auch das Mittelmeerland Italien zieht jedes Jahr mehr deutsche Touristen als Bayern oder Mecklenburg-Vorpommern an. Italien eignet sich für viele Touristen, da es relativ nah gelegen ist und man ein vielfältiges Reiseangebot hat. So sind zum Beispiel Campingtouren auf dem Motorrad genau so gut zu bewältigen wie eine Kulturreise nach Rom.
Etwas weniger Deutsche zieht es in die Türkei. Die südliche Küstenregion um Antalya, Alanya und Side, die Türkische Riviera, begeistert immer mehr badefreudige Touristen.
Doch auch Nachbarländer wie Österreich, Polen, Dänemark, die Niederlande und natürlich Frankreich zählen nach wie vor zu den traditionellen Reisezielen der Deutschen. Immer mehr Deutsche zieht es auch nach Kroatien und sogar Griechenland reizt trotz Eurokrise weiterhin Touristen aus der Bundesrepublik. Urlaubsziele, die nicht am Mittelmeer oder außerhalb Europas sind, sind weniger gefragt.

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Urlaub im Ferienhaus oder im Hotel?

Vor dem endgültigen Beschluss des nächsten Urlaubsziels, gilt es die Frage nach der Art der gewünschten Unterkunft zu beantworten. So steht man als Urlauber vor der Wahl zwischen der Unterbringung in einem Touristenhotel oder dem Aufenthalt in einem Ferienhaus.
In Zeiten des Individualurlaubs fällt die Entscheidung heute immer mehr auf die Unterbringung in einem Ferienhaus.

Die Vorteile des Urlaubsaufenthalts in einem Ferienhaus liegen klar auf der Hand.
In einem Ferienhaus ist man unabhängig von hotelinternen Zeitstrukturen und Abläufen und alle Urlaubsreisenden sind in ihrer Urlaubsgestaltung viel flexibler. Die Flexibilität macht sich zum Beispiel in der Möglichkeit des selbstständigen Kochens in der ferienhauseigenen Küche bemerkbar. Eine Familie ist somit nicht vom Essensangebot des Hotelbuffets abhängig, sondern kann im Speiseplan individuelle Vorlieben jedes Familienmitglieds berücksichtigen und läuft keine Gefahr, dass der Urlaub durch ein schlechtes Hotelessen an Wertigkeit verliert. Ein Nerven strapazierender Massenansturm auf das Buffet bleibt aus und anstelle von Abenden auf überfüllten Sonnenterrassen, bietet ein Ferienhausgarten die bessere und freiere Alternative zum Entspannen oder Feiern.
Insgesamt intensiviert der Urlaub in einem Ferienhaus das Miteinander in einer Gruppe, die sich aufgrund der Abgeschiedenheit wiederum nicht dem Lärm anderer Hotelgäste aussetzen muss oder ihrerseits Risiko läuft, andere Gäste zu stören. Auch Eltern haben großen Grund zur Entspannung, da Kinder in einer Ferienhausumgebung einen weiten Ausbreitungsraum zur Verfügung haben.

Neben individuellerer Urlaubsgestaltung ist der Finanzaspekt einer Reise für viele Urlauber sehr maßgebend. Auch hier überzeugt der Ferienhausurlaub gegenüber vieler Touristenhochburgen. Während in Hotels meistens pro Kopf abgerechnet wird, buchen Ferienhausanbieter zumeist pro Tag ab. Reist man in größeren Gruppen, lässt sich die Summe schnell aufteilen und der Preis pro Person ist somit insgesamt günstiger.
Wer gerne unabhängig und in fester Einheit reisen möchte und zudem den finanziellen Aspekt nicht außer Acht lassen will, liegt mit Wahl eines Ferienhauses genau richtig.

Beliebte Segelreviere in Deutschland

Deutsche Segelreviere finden sich sowohl in der Nord- als auch in der Ostsee. Des Weiteren gibt es eine Vielzahl von Binnen-, See- und Stillgewässern auf deutschem Boden, die sich für Segelausflüge hervorragend eignen. Im Folgenden sollen einige beliebte Orte für Segeltouren vorgestellt werden.

Nordsee:
Die Nordsee zählt zu den am schwersten zu besegelnden Gebieten in ganz Europa. Das liegt unter anderem an dem extrem hohen Tidehub, den recht schnellen Wetterumschwüngen, sowie den vorgelagerten Inseln Ostfrieslands, zwischen deren extrem starke Strömung bei Ebbe und Flut man besser nicht geraten sollte. Unter www.bsh.de veröffentlicht das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie allerdings stets aktuelle Gezeiten- und Strömungsvorhersagen, die zur Orientierung für Ihre Segeltour gelten können.

Ostsee:
Die Segelreviere der Ostsee sind wegen ihrer umwerfenden Natur, sowie der recht einfachen Befahrbarkeit deutlich beliebter. Angefangen bei der Halbinsel Skandinaviens, von der die Wasserküsten Schwedens, Dänemarks und Finnlands an die Ostsee anschließen, über die Küste Russlands bei St. Petersburg, die an die drei Baltikstaaten Lettland, Estland und Litauen angrenzt, bis hin zu der Küstenregion Polens in die Segelreviere deutscher Heimatgewässer, deren Inseln Fehmarn, Rügen und Usedom vielen Deutschen ein beliebtes Urlaubsziel bieten, findet hier jeder Segelfreund eine passende Route.

Binnen-, See- und Stillgewässer:
Zu befahrende Seegewässer sind die Deutsche Bucht, das Helgoländer Becken, die Flensburger Förde und die Kieler Bucht. In den Binnengewässern lassen sich Segeltouren z.B. auf dem Bodensee, Chiemsee, Dümmer See, Tegernsee, Lippesee, der Potsdamer Havel, der Sechs-Seen-Platte, dem Starnberger See, Steinhuder Meer sowie dem Zwischenahner Meer realisieren. Ebenfalls attraktiv für Segelrouten ist die Jade bzw. der Jader Busen.

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Die schönsten Nationalparks

Die Idee der Nationalparks stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert, die Parks sollten besonders schöne und gefährdete Naturlandschaften schützen und für nachfolgende Generationen bewahren. Der erste Nationalpark, der Yosemite-Nationalpark, entstand in den USA im Jahr 1864. Heute gibt es weltweit über 2200 Nationalparks, davon mehr als 300 in Europa, in über 120 Ländern.

Als einer der beeindruckendsten Nationalparks der Welt gilt der Krüger-Nationalpark in Südafrika. Er zeichnet sich durch eine besonders hohe Artenvielfalt aus, so leben in ihm 147 Säugetierarten inklusive der Big Five (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe, Leopard). Der Krüger-Nationalpark kann ganzjährig besucht werden, für Touristen wird eine breite Palette an Touren und Safaris angeboten.

Sehr abgelegen, aber dank seiner Schönheit immer ein beliebtes Reiseziel, ist der Nationalpark Galapagos. Die Inselgruppe der Galapagos gehört zu Ecuador und gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Um die Flora und Fauna zu schützen, ist der Zugang zum Nationalpark streng reglementiert. Die schwierige Anreise macht der Nationalpark durch seine einzigartige Schönheit schnell wieder wett.

Ein relativ junger Park ist der Sagarmatha-Nationalpark in Nepal, er existiert erst seit 1976. In seinem Gebiet liegt unter anderem der Mount Everest, mit 8848m der höchste Berg der Welt. Der Sagarmatha-Nationalpark schützt die beeindruckende und raue Schönheit des Himalaya und ist vor allem bei Höhenbergsteigern und Trekkingtouristen beliebt.

Weitere als besonders schön geltende Nationalparks sind der Yosemite Nationalpark in den USA, der Auyuittuq Nationalpark in Kanada oder auch der Kakadu-Nationalpark in Australien.
Schönheit ist jedoch sehr subjektiv, deshalb sollte jeder für sich herausfinden, welcher Nationalpark ihm besonders zusagt und welche Naturlandschaft in seinen Augen die schönste ist.

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Früh buchen- und sparen

Frühbucherreisen sind nach wie vor bei vielen Urlaubern beliebt. Besonders in den letzten zehn Jahren haben die Frühbucherangebote bei allen Reiseveranstaltern drastisch zugenommen. Von fast allen derzeit auf dem Markt vorhandenen Touristikunternehmen werden diese angeboten.
Beim ‘Frühbucherrabatt’ zahlt der Kunde nur einen bestimmten Prozentanteil des eigentlichen Reisepreises, da er bis zu einem bestimmten Termin, vom Veranstalter vorgegeben, gebucht hat. Der Vorteil dieser Rabattaktionen liegt auf der Hand: durch das frühe Buchen einer Reise, meist eine Pauschalreise, kann der Urlauber seine freien Tage frühzeitig kalkulieren und den Urlaubsplan rechtzeitig beim Arbeitgeber einreichen. Weiterhin ist die Chance, ein besonders beliebtes Hotel in Kombination des gewünschten Flughafens zu buchen, sehr viel größer als zu einem späteren Zeitpunkt. Oft muss dann nämlich das gebucht werden, was übrig ist.
Die eigentlichen Gründe dieser relativ günstigen Reiseangebote sind einfach zu erklären. Frühbucherrabatte garantieren dem Reiseveranstalter eine gewisse Planungssicherheit in Bezug auf die eigenen Kapazitäten in den Hotels am Zielort und an den Flughäfen. So wird die Preiskalkulation der Reiseunternehmen stark vereinfacht, dies wirkt sich wiederum auf den letztendlich zu zahlenden Preis im Reisebüro aus. Der Frühbucherrabatt stellt somit auch eine Art von Belohnung für den buchenden Kunden dar. Auch Hotels nutzen solche Angebote, um die jährliche Auslastung zu kalkulieren und zu steuern.
Mithilfe des Frühbucherrabatts möchten die Reiseveranstalter auch den Lastminutereisen Konkurrenz machen, deren Quote in den letzten Jahren ebenfalls immer weiter angestiegen ist.
Die Einsparungen, welche sich für den Kunden bei der Buchung ergeben, schwanken stark und hängen vom jeweiligen Veranstalter ab. Rabatte bis zu 50 % können jedoch durchaus möglich sein.

Der perfekte Urlaub in Skandinavien

Skandinavien – dazu gehören Norwegen, Schweden, Dänemark und Island, meist wird auch Finnland hinzugezählt – ist eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Trotz der vergleichsweise hohen Preise für Anreise, Unterkunft und Verpflegung ist der Zustrom deutscher Touristen in den Norden Europas seit Jahrzehnten ungebrochen. Wer nach Skandinavien reist, ist in erster Linie auf der Suche nach Ruhe und aktiver Erholung in unberührter Natur. Insbesondere der Norden Norwegens, Schwedens und Finnlands sowie Island sind von Wildnis geprägt, die zu mehrtägigen Wanderungen oder Kanutouren einlädt.

Damit der Urlaub auch zum gewünschten Erlebnis wird, gilt es, einige Grundregeln zu beachten. Die perfekte Zeit für einen Urlaub in Skandinavien sind die Sommermonate Juni bis August. Die Mittsommersonne, die nördlich des Polarkreises rund um die Uhr scheint und in den südlicheren Regionen für sehr lange Abende sorgt, macht den Urlaub im Freien zu einem unvergleichlichen Erlebnis.

Die Einreise nach Skandinavien ist unkompliziert, es genügen Personalausweis oder Reisepass. Nach Finnland und Island reist man am günstigsten mit dem Flugzeug, Fähranfahrten sind teuer und langwierig. Schweden und Norwegen sind mit ebenfalls mit dem Flugzeug, günstiger aber mit dem eigenen Pkw und der Fähre anzusteuern.

Bezahlt wird, abgesehen von Finnland, das den Euro 2002 eingeführt hat, in der jeweiligen Landeswährung, das Preisniveau liegt im Wesentlichen über dem Deutschen, insbesondere Benzin und Alkohol sind sehr teuer.

In ganz Skandinavien ist das Jedermannsrecht gültig. Dieses besagt, dass man in freier Natur übernachten und ein Feuer anzünden darf, sofern man sich nicht auf ausgewiesenem Privatgelände befindet. Auch das Sammeln von Beeren und Pilzen ist generell erlaubt. Ansonsten ist das Netz von Campingplatzen, Ferienhäusern, Hotels und Pensionen in Skandinavien sehr dicht, auch der Individualtourist wird kaum Schwierigkeiten haben, eine Unterkunft zu bekommen.

Der Schwarzwald

Der Schwarzwald ist eine wunderschöne Gegend, sowohl im Sommer wie auch im Winter.

Im Sommer bietet er mit seinen vielen Seen, wie zum Beispiel dem Schluchsee, dem Titisee und dem Feldsee eine wunderbare Abkühlung. Die weiten Wälder und nicht all zu steilen Berge sind ein ideales Wandergebiet und laden zur Erkundung der Natur ein. Ein Gebiet wie gemacht zur Erholung.

Aber auch im Winter hat der Schwarzwald viel zu bieten. Die verschneiten Wälder laden zu langen Spaziergängen ein, viele der Seen sind zugefroren, sodass man auf ihnen Schlittschuhlaufen kann. Praktisch durch den ganzen Schwarzwald laufen diverse Langlaufloipen, sowohl für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene geeignet.

Auch die Alpinskifahrer kommen nicht zu kurz. Neben vielen kleineren Skigebieten, wie in Hinterzarten, Waldau, Höhenschwand gibt es auch das Hauptskigebiet des Schwarzwaldes, der Feldberg. Mit seinen 35 Liften, Bügellifte und Sessellifte bietet er sowohl Anfängern wie auch Könnern ein abwechslungsreiches Ski- und Snowboarderlebnis. Viele landestypische Gaststätten am Rande der Piste sorgen für das leibliche Wohl der Schneebegeisterten. Für Eltern, die gerne mal ein paar Stunden alleine sein möchten, gibt es zahlreiche Skischulen, die sich gerne um Ihre Kinder kümmern.

Am Abend sind Sie gut in einem der zahlreichen Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen aufgehoben. Viele bieten ein eigenes Wellnessprogramm, aber für alle anderen und gerade für Familien mit Kindern bietet sich ein Besuch im neu erbauten Spaßbad, in Titisee-Neustadt an. Dieses lockt mit einem großen Rutschteil für Groß und Klein, einer Palmenoase und einem Wellnessbereich. Ein Erlebnis, das den Skiurlaub noch abrundet, und sowohl Ihren Kindern, wie auch Ihnen selbst noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Backpacking durch Australien

Für viele Deutsche gilt Australien als ein Traumziel. Relativ kostengünstig lässt sich ein solcher Urlaub realisieren, wenn man die Kosten für Hotels und Reisen spart und als Rucksacktourist unterwegs ist, also als ein sogenannter ‘Backpacker’.

Backpacking ist nicht nur ein Privileg junger Leute. Hauptsächlich zieht diese relativ preiswerte Art des Reisens Menschen an, welche noch nicht voll im Berufsleben stehen und daher auch auf ihre Ausgaben achten müssen. Generell kann aber jeder Backpacking-Touren unternehmen, wenn er fit genug ist. In Australien gibt es jedoch einige Vor- und Nachteile für Backpacker, die man beachten sollte.

Australien ist groß. Sehr, sehr groß, um nicht zu sagen riesig. Die Möglichkeit sich zu verirren und nicht mehr zu den Hauptverkehrsstraßen oder Orten zurückzufinden, ist dort gegeben. Selbst wenn man Straßen oder Schienen erreicht, gibt es noch keine Garantie dafür, dass man dort auch rechtzeitig Hilfe erhält. Daher sollte man immer in Gruppen von mindestens zwei Personen reisen. Aufgrund des Gewichts, welches man mit sich herumtragen muss, ist der Wasservorrat begrenzt. Wasser ist gerade bei den Temperaturen und der sengenden Sonne der Hauptgrund, warum jährlich dutzende Menschen im Busch verdursten.

Absolut notwendig ist daher ein gewisses Maß an körperlicher Fitness. Mal ganz davon abgesehen, dass man sonst die Strapazen des Wanderns kaum überstehen würde – es würde schlichtweg keinen Spaß machen, wenn man ständig mit seinen Kräften und dem Kreislauf kämpft. Viele Australier sind hilfsbereit und nehmen einen ein Stück mit dem Auto mit. Dennoch sollte man sich keine zu großen Etappenziele setzen. Der große Vorteil in Küstennähe sind die kühlenden Winde und das generell flache Terrain. Dies sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es tagsüber im Sommer leicht 40 Grad Celsius heiß werden kann. Nicht nur seiner Haut zuliebe sollte man entsprechende Maßnahmen dagegen ergreifen können. Auch die Wildnis ist gefährlich, daher: rechtzeitig vorher informieren!